ENERGIE-MONITORING REGION COBURG

Das Projekt

Kurzinfo

Träger

Coburg Stadt und Land aktiv GmbH

Dauer

2 Jahre

Fördersumme LEADER

€ 35.413,92
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Testhaushalte

  1. Single-Haushalt in Mietswohnung
  2. Zweipersonen-Rentnerhaushalt in Einfamilienhaus
  3. Familie mit Kindern in Einfamilienhaus

Partner

  1. Energieberatung KBN
  2. Energieforum Coburg Stadt und Land
  3. LEADER-Region
  4. Klimaschutzmanagement Stadt und Landkreis Coburg
  5. Coburg Stadt und Land aktiv GmbH

Projektbestandteile

Im Rahmen des Projektes  werden drei private Testhaushalte aus Stadt bzw. Landkreis Coburg, mit unterschiedlichem Haushaltsprofil, gesucht und über einen Testzeitraum von zwei Jahren durch professionelle Energieberater und projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

Die Ansprache potenzieller Teilnehmer erfolgt über lokale Medien, die Auswahl über die Steuerungsgruppe. Um möglichst viele Bürger über das Projekt anzusprechen sowie Alltags- und Praxisnähe zu schaffen, sollen drei für die Region typische, sozio-ökonomisch unterschiedliche, in verschiedenen Lebens- und Wohnsituationen befindliche Testhaushalte ausgewählt werden.

Zum Beispiel:

  • Single-Haushalt in einer Mietswohnung
  • Zweipersonen-Haushalt über 60 Jahre im Wohneigentum / Einfamilienhaus
  • Familie mit Kindern in Einfamilienhaus

Die Testhaushalte verpflichten sich dazu, über die gesamte Projektlaufzeit regelmäßige Besuche und Messungen des Energieberaters zuzulassen, an der projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit vor Ort mitzuwirken und liefern Verbrauchsdaten zur Veröffentlichung.

Den Testhaushalten wird ein Innovationsbudget  gestellt, über das Anschaffungen oder Maßnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs in Abstimmung mit dem Energieberatern und der Steuerungsgruppe umgesetzt werden können.

Das Projekt teilt sich dabei in zwei Phasen:

In Phase 1 werden drei unterschiedlich strukturierte Testhaushalte ausgewählt und zunächst über ein Jahr durch drei fachlich qualifizierte Energieberater begleitet, um den Energieverbrauch zu dokumentieren, zu analysieren und Optimierungsmaßnahmen für Phase 2 abzuleiten. Zum Projektstart wird die jeweilige Ausgangssituation analysiert:

  • Technischer Standard
  • Aktueller Energieverbrauch
  • Grobes, persönliches Verbrauchsverhalten
  • Bereitschaft zu technischen Investitionen

Die Energieberater stehen mit den Haushalten regelmäßig im Gespräch.

Das Monitoring erfolgt über Smartmeteringsysteme und die Erfassung der relevanten Daten über Verbrauchslisten.

Den Testhaushalten wird ein Innovationsbudget  gestellt, über das Anschaffungen oder Maßnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs in Abstimmung mit dem Energieberatern und der Steuerungsgruppe umgesetzt werden können.

Diese Optimierungen sollen am Ende von Phase 1, in der der Normalverbrauch des Haushaltes analysiert wurde, umgesetzt werden. Dazu wird gemeinsam mit den Energieberatern ein individuelles Maßnahmen-Paket pro Haushalt erarbeitet mit

  • konkreten Vorschlägen zur Änderung des Verbrauchsverhaltens
  • konkreten Vorschlägen für kleinere technische Maßnahmen
  • Abstimmung einer „Leit-Investition“, die besonders vorangetrieben wird.

In der sich daran anschließenden Phase 2 wird das Energiemonitoring für die Haushalte analog zu Phase 1, jetzt unter den neuen Bedingungen fortgesetzt. So soll aufgezeigt werden, welche Maßnahmen greifen, welchen Effekt die Maßnahmen haben und inwiefern es zu einer Verbesserung der Energiebilanz oder CO2-Einsparungen im Vergleich zur ersten Phase kommt.

Während der gesamten Projektlaufzeit werden die Testhaushalte medial begleitet, um den Projektverlauf zu dokumentieren, die Öffentlichkeit kontinuierlich zu informieren und die Bevölkerung nachhaltig für das Thema Energieverbrauch, Einsparmöglichkeiten und Klimaschutz zu sensibilisieren. Die Bevölkerung soll dazu angeregt werden, vergleichbare Einspar- und Optimierungsmöglichkeiten im eigenen Haushalt und Wohnumfeld zu suchen und umzusetzen.
Die projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit gliedert sich in folgende Bestandteile:

  • Auftakt-Pressekonferenz und jährliche Bilanz-Pressekonferenz
  • Regelmäßige Berichterstattung über die Projekthomepage, Social-Media und Zeitung, um über den Pojektfortschritt sowie Angebote und Einspartipps für Haushalte zu informieren
  • Gestaltung Key-Visual / Aktionslogo
  • Professionelle journalistische Begleitung über die gesamte Laufzeit
  • Produktion von Video-Clips (vgl. o.g. Beispielthemen) und Ausstrahlung im Lokalfernsehen

Projektbegleitende Stuerungsgruppe ist das Energieforum Coburg Stadt und Land, zu dessen Mitgliedern verschiedene Akteure aus den Breichen Klimaschutz, Energie, Bildung und Kommunalverwaltung in Stadt und Landkreis Coburg gehören.

Zudem findet die Abstimmung auch in Projektgruppen statt, deren Mitglieder sich nach dem jeweiligen Anlass richten (KlimaschutzmanagerIn, Klimaschutzbeauftragte…).

Die Projektträgerschaft und -umsetzung liegt bei der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH.